1. und 2. Meisterschaftsspiel der Saison 2009/2010
Zur Saisonhalbzeit in der Bezirksliga standen noch das Auswärtsspiel in Witten sowie der Wettkampf auf der heimischen Anlage in Löhne am Freibad auf dem Programm.
Das Turnier in Witten stand von vorneherein unter keinem guten Stern, da die Mannschaft wetterbedingt wenig trainieren konnte und mit Volker Deppe auch ein Leistungsträger fehlte. Mit dem Motto “Augen zu und durch” startete die Mannschaft bei widrigen Bedingungen auf nassen Bahnen und legte die Messlatte dann ergebnismäßig auch nicht sonderlich hoch.
Überraschend positiv konnte Detlef Klusmeier die 3 zu absolvierenden Runden beenden. Er bewies dabei mit 76 Schlag und einem Schnitt von 25,3 eine sehr gute Tagesform und war am Ende mehr als zufrieden. Mit den Bedin-gungen kamen Michael Erdbrügger und Oliver Steffen nicht so zurecht, sie erzielten mit 95 bzw. 92 Schlägen Ergebnisse, die weit über ihren sonstigen Möglichkeiten lagen. Bruno Erdbrügger war letztendlich froh, als das Turnier beendet war, da er mit 119 Schlag das schlechteste Resultat in seiner bisherigen Turnierhistorie erzielte. So kam der KCO an diesem Tag nicht über einen vorletzten Platz hinaus.
Mit ganz anderen Erwartungen und auch bei guten äußeren Bedingungen startete am vergangenen Sonntag die Mannschaft auf ihrem Heimplatz in Löhne. Mit der gleichen Mannschaft wie in Witten gingen die Spieler hochmotiviert ins Turnier und führten dann auch das Feld nach den ersten 2 Runden mit 10 Schlag an. In der dritten Runde lief es dann nicht mehr so gut, da auch die Spieler von Horn-Bad Meinberg ihr sehr gutes Training im Turnier umsetzen konnten. Zum Schluß gewannen sie das Turnier mit 1 Schlag Vorsprung und belegen somit auch in der Tabelle der Liga den führenden Rang.
Um den Sieg in Löhne halten zu können, fehlte es an diesem Tag beim KCO an der nötigen Konstanz und einer gewissen Nervenstärke. Diese bewies mal wieder Detlef Klusmeier, der mit 69 Schlag und einem 23,3er Schnitt sehr zufrieden mit seiner Leistung war. Ebenfalls sehr überzeugen konnte diesmal Bruno Erdbrügger, der mit 77 Schlag seine Schmach aus Witten vergessen ließ. Michael Erdbrügger und Oliver Steffen spielten mit 78 bzw. 86 Schlägen ein durchschnittliches Turnier, was aber hauptsächlich alleine an 2 bis 3 Hindernissen lag, die diesmal nicht mit ein oder auch 2 Schlägen überwunden werden konnten.
In die Vereinsgeschichte ging die 2. Runde von M.Erdbrügger ein, der auf den 18 Bahnen 17 Asse und dann an der Fensterbahn nur eine 6 spielte.
Bester Akteur an diesem Tag war mit Wilfried Ressler ein Spieler von der siegreichen Mannschaft aus Horn-Bad Meinberg. Mit 67 Schlag bewies er wie auch in Witten seine derzeit herausragende Form und konnte somit auch vom besten Akteur des KCO nicht in Schach gehalten werden.
